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| Added Date | 06 November 2017 19:30:37 |
| Modified Date | 06 October 2023 13:40:01 |
Wer weiß...?
- das es in den USA Tausende von 'Pyramiden' gibt (besonders im Staat Ohio), deren größte eine Basis hat, die größer ist als die Cheops-Pyramide in Ägypthen
- daß in den prähistorischen nordamerikanischen Pyramiden mehr Arbeitsstunden investiert sind, als in allen ägyptischen Pyramiden zusammengenommen
- daß die USA als einziges Land der Welt tausendjährige Erdbauwerke in Form von Tieren besitzt, die oft mehr als hundert Meter lang sind und einen vollständigen Eindruck nur aus der Vogelperspektive ermöglichen.
- daß in Arizona und New Mexico Hunderte von Mumien gefunden wurden
- daß im Südesten (Southwest) von Nordamerika Hunderte von 'Städten' in die Wände riediger Höhlen hineingebaut wurden - oft bevölkert von tausend Menschen
- daß das Pueblo Oraibi in Arizona seit rund 1000 Jahren ununterbrochen bewohnt ist - damit länger als Berlin und Moskau
- daß Mammut, Kamel, Riessenfaultier und der Säbelzahntiger zusammen mit dem Pferd um 8000 vor Chr. in Nordamerika ausstarben - und die Mustangs .... nur Abkömmlinge einiger europäischer Kriegsrosse sind, die den spanischen Eroberern entlaufen waren
- daß der älteste bis jetzt (1972) gefundene Schädel, des eines Mädchens in Kalifornien , rund 17500 Jahre alt ist. Daß einige Forscher aber glauben, Werkzeuge von Menschenhand gefunden zu haben, die mehr als 30000 Jahre alt sind
- daß man 1933 in abgelegener Felslandschaft New Mexicos nicht weniger als 500 gewaltige Steintürme entdeckte, die mit den Mumien der Menschen gefüllt waren, die dort vor etwa 700 Jahren in einem Massaker niedergemetzelt wurden. Und daß man bis heute nicht weiß, was für ein Volk dort lebte
- daß die Puoeblos, teilweise mehr als 1000 ahre alt, die ersten Hochhäuser auf dem nordamerikanischen Kontinent waren. Fünf Stockwerke sind bewiesen, wahrscheinlich gab es aber welche bis zu sieben Stockwerken. Die weißen Einwanderer bauten das erste siebenstöckige Haus erst 1869 in New York
- daß es Thomas Jefferson war, der als erster die wissenschaftliche Strtigraphie, die Schichtgrabung in Ruinen, entwickelte - und damit dieser 3 Präsident der USA als der eigentliche Vater der Archäologie betrachtet werden muß
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Der erste Amerikaner ist ein Bericht über Cerams aufregende Reise in die geheimnisvolle Vergangenheit eines angeblich geschichtslosen Erdteils. Viereinhalb Jahre intensiver Vorbereitung wandte Ceram auf sein »Indianerbuch für Erwachsene". Die Phantasiegestalten der Winnetous und Lederstrümpfe verblassen vor dem ergreifenden Drama der historischen Wirklichkeit. Im Tal des Todes in New Mexico entdeckte ein Rancher 1933 mumifizierte Opfer eines erbarmungslosen Massakers, das vor langen Jahrhunderten ein prähistorisches Volk auslöschte. Wer wußte bisher davon, daß die Pueblos, teilweise mehr als tausend Jahre alt, die ersten Hochhäuser auf dem nordamerikanischen Kontinent waren, daß es Pyramiden gibt, deren größte eine Basis hat, die größer ist als die der Cheops-Pyramide? Cerams Forschungen führen immer weiter zurück bis zu jenem Indianermädchen, das vor über 17000 Jahren starb und dessen Schädel in Laguna Beach in Kalifornien gefunden wurde. Sie befassen sich mit den Anfängen der Geschichte Amerikas: den frühesten Spuren der eiszeitlichen Mammutjäger. Wer ist also der erste Amerikaner? Wann kam er in die Neue Welt, und gab es Verbindungen zum Ursprungsland? Fragen, die nicht leicht zu beantworten sind, denn die Indianer besaßen keine Schrift. Ceram hat es verstanden, komplizierte Forschungsresultate jedem Laien verständlich zu machen. Er zeigt dem staunenden Leser eine Fülle von Zeugnissen aus gewaltiger, urgeschichtsträchtiger Landschaft.