Der Film spielt um 1850 in den Bergen des heutigen Colorado. Die Hauptfigur, ein ehemaliger Soldat, beschließt aus nicht genannten Gründen in die Berge zu gehen, um ein einsames Leben als Trapper zu führen. Nach existenziellen Grenzerfahrungen im ersten Winter, macht er die Bekanntschaft des alten Trappers Bear Claw, der zu seinem Lehrer wird und Jeremiah dazu verhilft, ein überlebenstüchtiger Jäger und Fallensteller zu werden. Auf eigenen Füßen stehend macht er weitere Bekanntschaften, die auf die Härte und Gnadenlosigkeit des Lebens in der Wildnis verweisen. Eine Frau, deren Angehörige von Indianern massakriert wurden, war ob des Geschehenen wahnsinnig geworden. Sie vertraut Jeremiah ihren aufgrund des Erlebten verstummten Sohn Caleb an, den neben ihr einzigen Überlebenden. Ein Kollege, Del Gue, wurde von Schwarzfuß-Indianern bis zum Hals in der Erde eingegraben, um ihn einem qualvollen Tod auszusetzen. Nachdem Jeremiah ihn aus dieser misslichen Lage befreien konnte, wird Del Gue zum erbarmungslosen Rächer und Skalpjäger. Eher durch von Del Gue provozierte Missverständnisse und widerwillig heiratet Jeremiah die Flathead-Häuptlingstochter Swan. So kommt er zu einer Familie, für die er ein Haus in der Wildnis baut. Der Zivilisationsflüchtling wird per Zufall zum Familienmenschen. Die drei ungleichen Lebensgefährten finden zögerlich zueinander, müssen mühsam eine Kommunikationsbasis erlernen. Das neu konstituierte Glück währt jedoch nur einen Winter. Als Jeremiah von einer Militäreinheit als Scout rekrutiert wird, bahnt sich Unheil an. Widerstrebend lässt er sich dazu bewegen, die Einheit durch das Gebiet zu führen, in dem die Crow-Indianer ihre Toten bestatten. Diese rächen sich für die Missachtung ihrer heiligen Stätten, indem sie Swan und Caleb töten und deren Heimstatt zerstören. Nun wird Johnson zum gnadenlosen Rächer. Er tötet alle Crows, deren er habhaft werden kann. Da er auch allen ausgesandten Liquidationskommandos widersteht, wird er von den Indianern zu einer unbesiegbaren Legende, zum Mythos erhoben. Auf dem Weg nach Kanada begegnet er dem Häuptling der Crow, der mit erhobener Hand grüßt und nachdrücklich signalisiert, dass er nicht an einem Kampf interessiert und bereit ist, Frieden zu schließen. Nach kurzem Zögern akzeptiert Johnson und erwidert den Gruß, da sein Rachedurst gestillt ist.
Quelle: WikiPedia DE