Spanien um 1080 zur Zeit der Reconquista. Der spanische Edelmann Rodrigo Díaz lässt fünf hochrangige Muslime (darunter Al-Mutamin, den Emir von Saragossa), die er in einer Schlacht gefangen genommen hat, frei. Das führt zu einer Anklage vor dem Gericht Ferdinand des Großen, des Königs von Kastilien und León. Im ritterlichen Gerichtskampf tötet Rodrigo den Schwertführer des Königs, dessen Tochter Jimena er eigentlich heiraten wollte. Verständlicherweise weckt dieser Vorfall jedoch ihren Hass. Als er in einem neuerlichen Zweikampf auch den Schwertführer des Königs von Aragonien besiegt und damit für Kastilien eine Stadt gewinnt, wird seine Ehre zwar wiederhergestellt. Die Anklage wird fallen gelassen, doch Jimena begegnet ihm weiterhin kalt und abweisend. Nachdem sich der Cid bei einem Feldzug bewährt hat, kann er Jimena mit Einwilligung des Königs schließlich doch heiraten. Sie entschließt sich aber kurz darauf dazu, ein zurückgezogenes Leben im Kloster zu führen. Ihre Liebe zu Rodrigo ist zwar mittlerweile auch erwacht, doch kann sie ihm den Tod ihres Vaters immer noch nicht völlig verzeihen.
Als der alte König stirbt, kommt es zum Konflikt zwischen seinen beiden Söhnen Sancho und Alfonso. Zunächst wird Sancho König und lässt Alfonso in den Kerker werfen, dieser wird jedoch vom Cid befreit. Urraca, die Schwester der beiden Thronanwärter, intrigiert gemeinsam mit dem Berberfüsten Yusuf (der eine Invasion Spaniens plant) gegen Sancho. Sancho wird kurz darauf hinterhältig ermordet. Alfonso ist nun alleiniger König. Der Cid verlangt von König Alfonso einen öffentlichen Eid, mit dem er schwören soll, nichts mit der Ermordung des Bruders zu tun gehabt zu haben. König Alfonso leistet zwar den geforderten Eid, fühlt sich aber vom Cid tief gedemütigt. Im Zorn, der von Rodrigos Rivalen und Gegenspieler am Hof, Graf Ordóñez, noch angeheizt wird, erklärt der König den Cid all seiner Ländereien für verlustig und schickt ihn in die Verbannung. Sein Ruf als tapferer und aufrechter Ritter ohne Furcht und Tadel bringt aber die Masse des Volkes dazu, dem Cid die Treue zu halten, obwohl er beim König in Ungnade gefallen ist. Auch Jimena kann ihrem Geliebten jetzt endlich vergeben und begleitet ihn ebenso wie viele ihm treu ergebene Ritter, Knappen und Diener in die Verbannung. Mit seinem Gefolge findet der Cid schließlich Aufnahme bei Al-Mutamin, dem muslimischen Kleinkönig von Saragossa, mit dem ihn seit der zu Anfang geschilderten Episode eine Freundschaft verbindet.
Als der Berber Yusuf, der Anführer der Almoraviden, seine Invasion beginnt, sieht sich König Alfonso gezwungen, den Cid zurückzurufen, da er ihn im Kampf gegen den neuen Feind braucht. Der Cid rät dem König, unbedingt Valencia einzunehmen und es nicht auf eine offene Feldschlacht gegen das berberisch-maurische Heer ankommen zu lassen. Doch der König will die Schlacht. So trennen sich der Cid und König Alfonso abermals im Streit. In der Schlacht bei Sagrajas wird König Alfonso von Yusuf vernichtend geschlagen, während der Cid gemeinsam mit Al-Mutamin auf eigene Faust vor die Tore Valencias zieht. Dem Cid gelingt die Einnahme der Stadt, unterstützt von der Bevölkerung, die den korrupten bisherigen Emir stürzt. Der Cid ist nun auf dem Höhepunkt seiner Macht. Ihm wird die Krone von Valencia angetragen. Er betrachtet sich jedoch nach wie vor als Lehnsmann des Königs von Kastilien und lässt diesem die Krone überbringen. Von dieser Geste tief bewegt, entschließt sich König Alfonso, nun doch noch nach Valencia zu ziehen und den Cid zu unterstützen.
Mittlerweile hat Yusuf Valencia eingeschlossen. Bei einem Angriff wird der Cid von einem Pfeil getroffen und lebensgefährlich verletzt. In dieser Situation kommt es zur Versöhnung zwischen König Alfonso und dem sterbenden Cid. Da die Kampfmoral der christlichen Soldaten von der Gegenwart des Cid abhängig ist, bestimmt er, man möge ihn am nächsten Morgen, gleich ob tot oder lebendig, auf sein Pferd setzen und die Truppen in die Schlacht führen lassen. In der Nacht stirbt der Held. Seinem letzten Willen entsprechend wird der Leichnam des Cid aufrecht sitzend und durch eine Konstruktion gestützt auf sein Pferd Babieca gebunden. In der Schlussszene des Films reitet der tote Cid seinem Heer voran zum Sieg gegen Yusuf.
Quelle: WikiPedia DE
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Charlton Heston | El Cid Rodrigo de Vivar |
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Sophia Loren | Jimena |
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Raf Vallone | Count Ordóñez |
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Geneviève Page | Princess Urraca |
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John Fraser | Prince Alfonso |
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Gary Raymond | Prince Sancho |
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Hurd Hatfield | Arias |
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Massimo Serato | Fanez |
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Frank Thring | Al Kadir |
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Michael Hordern | Don Diego |
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Andrew Cruickshank | Count Gormaz |
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Douglas Wilmer | Moutamin |
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Tullio Carminati | Priest |
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Ralph Truman | King Ferdinand |
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Christopher Rhodes | Don Martín |
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Carlo Giustini | Bermúdez |
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Gérard Tichy | King Ramírez |
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Fausto Tozzi | Dolfos |
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Barbara Everest | Mother Superior |
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Katina Noble | Nun |
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Nerio Bernardi | Soldier |
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Franco Fantasia | Soldier |
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Herbert Lom | Ben Yussuf |
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Omero Capanna | Fighter |
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Luis Fernández de Eribe |
| Director | Anthony Mann |
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| Writer | Fredric M. Frank, Philip Yordan, Ben Barzman | |
| Producer | Samuel Bronston, Jaime Prades, Michal Waszynski | |
| Musician | Miklós Rózsa | |
| Photography | Robert Krasker | |
| Nr Discs | 1 |
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