Der Film spielt an einem einzigen Tag, dem 30. November 1962, und handelt von George Falconer, einem in die Jahre gekommenen britischen Literaturprofessor, der an einer Universität in Los Angeles unterrichtet. Falconer ist homosexuell und lebt allein, seit sein Freund Jim bei einem Autounfall tödlich verunglückt ist. Seitdem hat er jede Nacht Albträume und schwere Depressionen, auch, weil er im prüden Amerika der 60er seine Homosexualität geheimhalten muss. An diesem Morgen steht er wie gewohnt auf und macht sich fertig. Durch Rückblenden wird der Tag beschrieben, an dem er vom Tod seines Partners erfahren hat. Der Bruder von Jim rief ihn an, erzählte ihm von dem Unglück und meinte noch, die Beerdigung sei nur für Angehörige und eigentlich hätte er, wegen seinen Eltern, gar nicht anrufen dürfen. Anschließend sieht man, wie Falconer an jenem Abend im strömenden Regen zu seiner besten Freundin Charley geht und dort zusammenbricht. An diesem 30. November steckt er eine Pistole in seine Aktentasche, dankt seiner Haushälterin für ihre Arbeit und fährt zur Arbeit. Er möchte seinem Leben ein Ende setzen. In seiner Vorlesung schweift er vom eigentlichen Thema der Buchbesprechung ab und hält ein Plädoyer über die Folgen der Angst. Einer seiner Schüler, Kenny, geht ihm danach nach und redet mit ihm über die Vorlesung. Er bewundert Falconer sichtlich. Nach dem Unterricht geht George in sein Büro, nimmt Tabletten und trinkt eine Flasche Scotch leer. Bevor er geht, wirft er noch einen langen letzten Blick auf seinen Arbeitsplatz. Falconer fährt zur Bank, um sämtliche Papiere, Gelder und auch den Ehering seiner Mutter aus dem Schließfach zu holen. Auch ein Foto, das seinen toten Freund nackt am Meer liegend zeigt, ist unter den Sachen. Es folgt eine erneute Rückblende, in der man sieht, wie er und sein Freund am Meer liegen und sich unterhalten. Falconer redet über Charley und meint, als sie noch jünger waren, hätten sie ein paarmal miteinander geschlafen, dies hätte jedoch nichts bedeutet. Jim meint, er habe immer nur mit Männern geschlafen. Wieder in der Gegenwart geht er ins Foyer der Bank und setzt sich. Als er aufblickt, steht sein Nachbarmädchen vor ihm. Es redet mit ihm und hält ihm schließlich ein Glas mit ihrem Skorpion darin unter die Nase. Das Glas ist wie ein Kolosseum gestaltet. Sie erzählt ihm, das sie, ihr Bruder und ihr Vater tote Tiere hineinwerfen und zusehen, wie der Skorpion sie, wie ein Gladiator, zerlegt. Ihr Vater habe einmal gemeint, Mr. Falconer könne man auch hineinwerfen, da er ein "warmer Bruder" sei. Ihre Mutter kommt und lädt George zu einem Dinner ein, doch dieser schlägt die Einladung aus. Wieder zu Hause möchte er sich erschießen, jedoch nichts schmutzig machen und probiert verschiede Stellungen aus; so in einem Schlafsack oder mit einem Kissen hinter dem Kopf. Er wird jedoch durch einen Anruf seiner guten Freundin Charley unterbrochen, die ihn am Morgen eingeladen hat, zu ihm zu kommen, weshalb er nicht zu seinen Nachbarn gehen konnte. Die beiden tanzen, rauchen und trinken Gin. Man erfährt, dass Charley George liebt, da sie ihm vorwirft, seine Beziehung zu Jim wäre nur ein Ersatz für eine "echte" gewesen und er hätte mit ihr glücklich werden können.
Später trifft er, weil er sich noch Whisky und Zigaretten holen will, in einer Bar auf Kenny. In einer vorherigen Rückblende erfährt man, das er in dieser Bar Jim getroffen hat Falconer und Kenny schwimmen nach einem Gespräch übermütig gemeinsam nackt im Meer, Falconer verletzt sich am Kopf. Beide gehen danach zu ihm nach Hause und betrinken sich. George wird ohnmächtig und findet sich auf seinem Bett wieder, Kenny schlafend auf dem Sofa. Kenny hat, weil er den Revolver gefunden hat, von Georges geplantem Selbstmord erfahren und den Revolver an sich genommen. George findet ihn, seine Selbstmordpläne sind verflogen. Kurz danach erleidet George einen Herzinfarkt und stirbt, genau in dem Moment, als er endlich wieder glücklich zu sein scheint.
Quelle: WikiPedia DE