Herr Mux, Anfang 30 und ehemaliger Philosophiestudent, will seinen Mitmenschen auf recht unkonventionelle Weise wieder Ideale und Verantwortungsbewusstsein beibringen.
Im Berliner Großstadtdschungel macht Herr Mux gezielt Jagd auf Schwarzfahrer, Vergewaltiger, Schwimmbadpinkler, Falschparker, Ladendiebe und Graffiti-Sprüher. Als seine rechte Hand rekrutiert er den etwas unterbelichteten ehemaligen Langzeitarbeitslosen Gerd, der ihn auf „Streife“ stets begleitet und die „Einsätze“ mit einer Videokamera festhält. Neben selbstjustiztypischer Gewalt, die zum Beispiel auf Zurschaustellung, Nötigung und einmal versehentlich sogar auf den Tod (bei einer Flucht auf ein Bahngleis) hinausläuft, berechnet Mux seinen „Kunden“ für diesen „Dienst“ stets eine „Gebühr“ und ergreift „Erziehungsmaßnahmen“, die im Laufe des Films immer brutaler ausfallen.
Bei einem Besuch in einer Bar verliebt Herr Mux sich in die junge Kira, die er später immer „Mäuschen“ nennt. Zwischen den beiden scheint sich bald eine echte Liebe zu entwickeln. Doch die Beziehung scheitert letztendlich an Mux’ endlosen Moralpredigten gegenüber seiner Freundin und seiner eigenartigen Weltanschauung.
Mit der Zeit kann Herr Mux ein bundesweit operierendes, medienwirksames Unternehmen aufbauen. Er ist nach einem Familiendrama sogar in allen Medien präsent und kann zahlreiche Mitarbeiter einstellen. Doch mit der fanatischen Verfolgung seiner Ideale macht Mux sich am Ende selbst zum Mörder: Er erschießt Kira, nachdem er sie auf einer Kirmes beim Oralverkehr mit einem anderen Mann ertappt hat. Der darauffolgende Selbstmordversuch misslingt. Er vergräbt Kiras Leiche mit Gerds Hilfe im Wald, gibt die Leitung des Berliner Standortes an Björn, einen Mitarbeiter, ab und flüchtet mit Gerd Hals über Kopf nach Italien. Dort verunglückt Mux tödlich, als er versucht, sich auf der Landstraße einem Temposünder in den Weg zu stellen. Der Film endet mit einem Monolog von Mux, den er vorher auf Band aufgezeichnet hatte. Er betrifft Gerd, der in dessen Heimatstadt Darmstadt Mux’ Ideen verbreiten soll. Vor dem Abspann sieht man noch einen schwarzen Hintergrund, auf dem in weißer Schrift „Still“ zu lesen ist – als letzter Teil des Titels nach „Mux“ und „Mäuschen“.
Quelle: WikiPedia DE
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Jan Henrik Stahlberg | Mux |
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Fritz Roth | Gerd Grabowski |
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Wanda Perdelwitz | Kira |
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Markus von Lingen | Sciroccofahrer |
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Joachim Kretzer | Björn |
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Oliver Urbanski | Bodo |
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Kathrin Spielvogel | Kaufhausdiebin |
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Michael Jahnke | Vergewaltiger |
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Wolfgang Grindemann | Pädophiler |
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Jürgen Ruoff | Mörder |
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Milena Dreißig | Mädchen im Freibad |
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Lydia Stange | Tüdelchen |
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Dieter Dost | Hermann |
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Fleur S. Marsh | Lea A. |
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Laura Santiso Gil | Wahrsagerin |
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Katharina Gräfe | Frau mit Hund |
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Karin Kuschik | Reporterin |
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Ruwen Schneider | Edgar |
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Alexander Wüst | Schwarzfahrer |
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Jaser Abib | Kleiner Fettsack |
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Christoph Kottenkamp | Dennis |
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Rainer Adker | Max |
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Niklas Kohrt | Sprayer |
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Addi Münstermann | Dieb |
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Siegfried Effenberger | Kaufhaus Dieb |
| Director | Marcus Mittermeier |
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| Writer | Jan Henrik Stahlberg | |
| Producer | Gunnar Juncken, Martin Lehwald, Michal Pokorny, Viktor Witte | |
| Musician | Julian Boyd, Phirefones | |
| Photography | Tomas J. Blazek, David Hofmann | |
| Nr Discs | 1 |
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| Layers | Single side, Single layer |
| Watched | |
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| Index | 612 |
| Added Date | Feb 13, 2017 21:58:15 |
| Modified Date | Feb 13, 2017 21:58:15 |