Alles auf Zucker
Der arbeitslose ehemalige DDR-Sportreporter Jakob Zuckermann alias Jaeckie Zucker sieht sich schon lange nicht mehr als Jude. Der Berliner steckt tief in finanziellen Problemen, als ihn die Nachricht vom Tod seiner Mutter erreicht und mit ihr die Hoffnung auf eine Erbschaft, die ihm aus der Klemme helfen könnte. Das Testament trifft Zucker jedoch doppelt: Die Mutter hat bestimmt, dass im Anschluss an ihre Beerdigung in Berlin eine siebentägige Trauerzeit nach jüdischer Tradition ausgerichtet werden soll (Schiwesitzen), und diese soll Zucker ausgerechnet gemeinsam mit seinem gläubigen Bruder Samuel aus dem Westen durchführen. Erst wenn sich die seit Jahrzehnten zerstrittenen Brüder im Rahmen der Trauerzeit wieder versöhnen, bekommen sie ihr Erbe. Das Erbe können sie nur gemeinsam gewinnen oder ganz verlieren.
Samuel reist mit seiner Frau Golda, dem tiefgläubigen Sohn Joshua und Tochter Lilly aus Frankfurt am Main an. Jaeckies Frau Marlene bemüht sich zwar redlich, den Gästen eine 'jüdische' Bleibe sowie koscheres Essen zu bieten und ihre Kinder Thomas und Jana als ausreichend 'jüdisch' zu präsentieren, die Fassade ist aber schnell durchschaut. Jaeckie macht sich derweil vor allem Gedanken um ein anstehendes Billardturnier, das mit einem Preisgeld von 100.000 Euro versehen ist und das der siegessichere Spieler zum Bezahlen seiner Schulden unbedingt braucht. Um teilnehmen zu können, stiehlt er sich mit einem Trick schon von der Beerdigung der Mutter fort: Er täuscht einen Herzinfarkt vor.
Marlene hält die Lügerei bald nicht mehr aus und beichtet den Gästen die Schwindeleien Jaeckies, auch dass ihre Ehe kriselt und dass sie in finanziellen Schwierigkeiten stecken. Wider Erwarten trifft dieses Geständnis nicht auf Entrüstung und Verdammung, denn auch die Zuckermanns sind finanziell auf das Erbe der Mutter angewiesen. Jaeckie wird unterdessen bei besagtem Turnier disqualifiziert, da er bei einer Spielrunde zu spät erscheint, und bekommt schließlich durch den enormen Stress tatsächlich einen Herzinfarkt, so dass er kurzzeitig sogar in ein Koma fällt.
Am Ende halten die beiden ungleichen Familien doch zusammen, denn es gilt zu verhindern, dass die Erbschaft an die jüdische Gemeinde fällt, wenn sie sich nicht einigen. Die Versöhnung gelingt schließlich. Auch der Rabbi und seine Beobachter sind schließlich zu einer versöhnlich-pragmatischen Lösung bereit.
Quelle: WikiPedia DE
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Henry Hübchen | Jakob 'Jaeckie Zucker' Zuckermann |
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Hannelore Elsner | Marlene Zuckermann |
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Udo Samel | Samuel Zuckermann |
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Golda Tencer | Golda Zuckermann |
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Steffen Groth | Thomas Zuckermann |
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Anja Franke | Jana Zuckermann |
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Sebastian Blomberg | Joshua Zuckermann |
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Elena Uhlig | Lilly Zuckermann |
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Rolf Hoppe | Rabbi Ginsberg |
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Inga Busch | Irene Bunge |
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Antonia Adamik | Sarah Zuckermann |
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Renate Krößner | Linda |
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Axel Werner | Eddy Dürr |
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Gada Hammoudah | Janice |
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Tatjana Blacher | Tatjana |
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Jurij Rosstalnyj | Ukrainer Matzjak |
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Bernd Stegemann | Gerichtsvollzieher Schmöcker |
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Tino Lau | Hüne |
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Ulrich Voß | Betrunkener Gast |
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Andreas Herder | Krankenpfleger 1 |
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Marc Bischoff | Krankenpfleger 2 |
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Holger Franke | Wirt - Billardkneipe |
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Manfred Möck | Fahrer (Leichenwagen) |
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Victoria Deutschmann | Barfrau |
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Peter König | Polizist |
| Director | Dani Levy |
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| Writer | Dani Levy, Holger Franke | |
| Producer | Barbara Buhl, Marcos Kantis, Bettina Ricklefs, Andreas Schreitmüller, Manuela Stehr | |
| Musician | Niki Reiser | |
| Photography | Carl-Friedrich Koschnick | |
| Nr Discs | 1 |
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| Layers | Single side, Single layer |
| Watched | |
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| Index | 652 |
| Added Date | Feb 13, 2017 22:15:55 |
| Modified Date | Feb 13, 2017 22:15:55 |