Der Psychologe Chris Kelvin wird auf eine Forschungsstation geschickt, die um den Planeten Solaris kreist. Sein Freund, der Astronaut Gibarian, hatte ihn gebeten, der Crew zu helfen, ohne das Problem genauer zu benennen. Als Kelvin Solaris erreicht, hat Gibarian Selbstmord begangen und nur zwei andere Astronauten befinden sich an Bord, dazu Gibarians Sohn.
Die beiden Astronauten - die weibliche Dr. Gordon und der labil wirkende Snow - sind psychisch sehr angeschlagen, erschöpft und verwirrt, und bevor sie Chris noch weitere Auskünfte geben können, erlebt er das Problem am eigenen Leibe. Als er sich schlafen legt, träumt Chris von seiner Frau Rheya, die nach einem Streit mit ihm Selbstmord beging. Der Traum vermischt sich mit der Wirklichkeit, und bei seinem Erwachen scheint Rheya, neben ihm zu liegen. Chris ist entsetzt, fragt die Erscheinung zunächst aus und schickt sie dann in einer Kapsel weg. In der nächsten Nacht „halluziniert“ er sie jedoch wieder „herbei“. Sie ist Rheya abermals sehr ähnlich, aber ihre Erinnerungen und ihre Identität sind nicht jene von Rheya. Sie erinnert sich nicht an die Kapsel, sie erinnert sich nur an Teile ihres Lebens auf der Erde, die Chris kennt, und sie ist sehr verwirrt darüber, wer sie ist. Das liegt daran, dass sie zwar Erinnerungen hat, aber sich jedoch nicht fühlt, als sei sie wirklich jene Rheya aus seinen Erinnerungen. Auch scheint sie unsterblich, und jegliche Wunden heilen in kurzer Zeit.
Dennoch scheint sie Chris zu lieben und er sie. Sie ist insofern keine Halluzination, als sie auch für Andere wahrnehmbar ist. Die Lage spitzt sich durch „Rheyas“ und Chris’ innere Konflikte zu. Hinzu kommen die energischen Einwände von Dr. Gordon, „Rheya“ sei kein wirkliches Lebewesen, sondern lediglich seine manifestierte Erinnerung an sie. Schlussendlich erkennt „Rheya“, dass – auch wenn sie zu Gefühlen in der Lage ist – sie nicht die wirkliche Rheya ist. Ohne Chris vorher zu benachrichtigen, trifft sie die Entscheidung, sich mit einer Higgsapparatur endgültig mit Dr. Gordons Hilfe zu „töten“.
Chris ist am Boden zerstört. Es folgt die Entdeckung, dass Snow auch kein Mensch ist, sondern sein „halluziniertes“ Eigenbild. Die wirkliche Person wurde von ihrer Halluzination getötet. Chris und die andere Astronautin entscheiden, auf die Erde zurückzukehren. Wieder zu Hause entdeckt „Chris“, als er sich in den Finger schneidet, dass auch seine Wunden heilen. Der menschliche Chris ist indessen an Bord der Station zurückgeblieben, die von Solaris angezogen wird. Nun befindet sich der halluzinierte „Chris“ zusammen mit seiner Frau in seiner Wohnung. Auf seine Frage, ob er nun tot oder lebendig sei, antwortet ihm die ebenso halluzinierte "Rheya", dass derartige Fragen für die beiden nun keine Rolle mehr zu spielen bräuchten.
Quelle: WikiPedia DE
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George Clooney | Kelvin |
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Natascha McElhone | Rheya |
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Viola Davis | Gordon |
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Jeremy Davies | Snow |
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Ulrich Tukur | Gibarian |
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John Cho | DBA Emissary #1 |
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Morgan Rusler | DBA Emissary #2 |
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Shane Skelton | Gibarian's Son |
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Donna Kimball | Mrs. Gibarian |
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Michael Ensign | Friend #1 |
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Elpidia Carrillo | Friend #2 |
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Kent Faulcon | Patient #1 |
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Lauren Cohn | Patient #2 |
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Jennie Baek | Passenger |
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Tony Clemons | Dinner Guest |
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Dale Hawes | Pedestrian |
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Annie Morgan | Nurse |
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Antonio Rochira | Party Guest |
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Jude S. Walko | City Dweller |
| Director | Steven Soderbergh |
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| Writer | Stanislaw Lem, Steven Soderbergh | |
| Producer | Charles V. Bender, James Cameron, Gregory Jacobs, Jon Landau, Michael Polaire, Rae Sanchini | |
| Musician | Cliff Martinez | |
| Photography | Steven Soderbergh | |
| Nr Discs | 1 |
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